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Das Westernreiten, so, wie es zu heutiger Zeit betrieben wird, hat sich über Jahrhunderte in Amerika entwickelt. Aus den Bedürfnissen und Ansprüchen der großen Rinderfarmen, aber auch aus Freude und Spaß am Reitsport und an den Pferden. Westernreiten ist auf gar keinen Fall, dem Pferd einen Westernsattel umzuschnallen und mit Hut und entsprechendem Outfit so zu tun, als ob man es könnte. Die Westernreitweisen mit Ihren unterschiedlichen Disziplinen müssen genauso erlernt und trainiert werden, wie englisch klassische Reitweise. Western Pleasure soll Vergnügen bereiten. Es wird in Gruppen geritten. Die drei Grundgangarten (Schritt/ Walk, Trab/ Jog, Galopp/ Lope), sowie das Rückwärtsrichten und manchmal auch der extended Trot, werden am angemessen losen Zügel und auf beiden Händen verlangt . Der Richter entscheidet, was geritten wird. Pleasure- Prüfungen unterscheiden sich, durch die individuellen Vorgaben des Richters. Die Tempowechsel sollen exakt ausgeführt werden, wobei die Hilfen möglichst fein sein sollen. Bewertet werden vor allem, die Takt- Reinheit der Gänge, die Haltung des Pferdes, sowie die sauber gerittenen Übergänge. Trab und Galopp sollen in ruhigem Tempo und möglichst weich geritten werden. Auch das Gesamtbild von Reiter und Pferd finden hier Bewertung.
Allgemeines zum Westernreiten
Disziplinen der Westernreitweise
Reining ist Dressur im Westernreiten. Die Pferde brauchen eine ordentliche Ausbildung, ebenso, wie ihr Reiter. Sliding Stops (gleitende Vollbremsung, auf der Hinterhand, aus vollem Galopp), Spins (schnell ausgeführte 360°- Drehungen) und Roll Backs (schnelle Wendungen um die Hinterhand, um 180°) fordern Pferd und Reiter alles ab. Das Pferd soll all diese Aufgaben nervenstark durchführen. Die Disziplin wird durchgängig im Galopp geritten. Sie verkörpert Einzelelemente aus der Arbeit mit Rindern, wo das Pferd auch blitz schnell reagieren muss. Es müssen besondere Hufeisen verwendet werden, die gut rutschen. Untrainierte Pferde bekommen von den Übungen bleibende Verletzungen an Sehnen und Bändern.
Cutting ist eine Rinder- Disziplin. In zweieinhalb Minuten Zeit, dringt der Reiter in eine Herde ein, sucht sich ein Rind aus und trennt es von der Herde. (to cut = schneiden). Hier werden besonders athletische Leistungen erbracht, um das Rind am Zurücklaufen zur Herde zu hindern. Jeder Reiter muss in einer vorgeschriebenen Zeit mindestens zwei Rinder arbeiten. Bei der Arbeit darf der Reiter keine Hilfen geben. Den Pferden, die für das Cutting geeignet sind, haben den sogenannten "Cow Sense" angeboren. Sie springen selbstständig blitzschnell und angemessen hin und her, um das Rind abzuschirmen. Ein Reiter sollte schon gut sattelfest sein, bevor er ein gut ausgebildetes Cutting Horse besteigt.
Working Cowhorse ist eine zweiteilige Rinderdiszipli. Im ersten Teil zeigen Pferd und Reiter ihr Können in einem Reining- Pattern. Sie wird als "Dry Work" bezeichnet. Im zweiten Teil ist "Fence Work" gefordert. Hier muss der Reiter das Rind zunächst an der kurzen Seite halten (boxing), dann zweimal gegen die lange Seite wenden. Den Abschluss bildet das Zirkeln des Rindes auf jeder Hand in der Bahnmitte (mit fliegendem Galoppwechsel des Pferdes). Der Cow Sense des Pferdes ist in dieser Disziplin sehr gefragt.
Halter Die Halter Klassen der Zuchtverbände stellen eine reine Zuchtschau für die Westernpferderassen dar. Bewertet wird das Äußere Erscheinungsbild und damit, ob das vorgestellte Pferd den Zuchtzielen des Verbandes entspricht. Die Prüfungen finden an der Hand (am Halfter = Halter) statt. Die Pferde müssen vortraben und werden dann im Stand beurteilt. Unterteilt werden die Klassen nach Geschlecht der Pferde, das heißt es gibt getrennte Klassen für Hengste, Wallache und Stuten, sowie nach Alter (Fohlen, Jährlinge, 2-jährige, 3-jährige, ältere Pferde). Außerdem werden Klassen in den verschiedenen Leistungsklassen, der Vorsteller ausgeschrieben (Jugendliche, Amateur und Open).
Showmanship at Halter Die Showmanship at Halter ist eine Disziplin, in der, die korrekte Bodenarbeit als Ausbildungsmaßstab zu Grunde liegt. Sie wird nur in der Jugendklasse und in Amateurklassen angeboten. Bewertet wird ausschließlich der Teilnehmer, in welcher Weise er sein Pferd am Halfter vorstellt. Ein gut ausgebildetes, ruhiges Pferd einen positiven Einfluss auf die Gesamtbewertung. Neben der korrekten Aufstellung des Pferdes und der genauen Absolvierung der verlangten Aufgaben, gehört auch der Pflegezustand von Pferd, Ausrüstung und Kleidung zur Bewertung. Ursprünglich war diese Prüfung dazu gedacht, unerfahrene Anfänger auf eine "Halter"-Prüfung vorzubereiten.
Western Riding Hier werden punktgenaue fliegende Galoppwechsel gefordert, die am angemessen losen Zügel und weich geritten werden sollen. Diese Disziplin ist eine der Schwierigsten. Es muss eine Aufgabe ("Pattern") gemäß Regelbuch geritten werden. Besonders ins Gewicht fallen aber die Galoppwechsel, die präzise zwischen den Pylonen gesprungen werden müssen.
Trail Class Hier ist Geschicklichkeit gefordert, wie z.B. ohne Abzusitzen Weidetore öffnen, hindurchreiten und wieder schließen. Das erfordert kontrollierte, exakte Bewegung des Pferdes in alle Richtungen, wie Rückwärtsrichten und Seitengänge. Das Überqueren von Holzbrücken, in großer Gelassenheit, lässt das Vertrauen des Pferdes zum Reiter sichtbar werden. Es werden Situationen simuliert, die einem Reiter im Gelände begegnen könnten. Das Pferd soll sich ruhig, selbstständig und geschmeidig, ohne große Hilfen des Reiters durch die Hindernisse bewegen. Die Prüfung besteht meist aus 6 Hindernissen. Immer dabei, ist das Tor, das Überreiten von mindestens 4 Stangen (im Schritt, Trab oder Galopp, auf gerader oder gebogener Linie) und ein Hindernis, das rückwärts zu durchreiten ist (L, U oder ähnliches). Die Abstände der Stangen, oder der Hindernisse zueinander sind reglementiert. Die Gangart zwischen den Hindernissen wird vorgegeben. Die Wertung beginnt 70 Punkten, von denen man Fehlerpunkte abzieht. Auch die Ruhe, Kopfhaltung und Aufmerksamkeit des Pferdes am Hindernis fließen mit in die Bewertung ein. Trail Riding ist das Geländereiten allein, oder in Gruppen, Freizeitreiten
Team Penning Ein Team aus 3 Reitern muss innerhalb eines Zeitlimits von 2½ Minuten bis zu drei Rinder aus der Herde aussondern und in einen Pferch (Pen) sperren. Dabei dürfen nicht mehr als drei Rinder die Mittellinie der Arena passieren. Das Team, das drei Rinder in diese Zeit einsperrt hat gewonnen. Schaffen es mehrere Teams, gewinnt das, die kürzeste Zeit dazu benötigt hat
Team Sorting Hier müssen zehn Rinder mit Sprühfarbe (ungiftig) von 0 bis 9 nummeriert werden. Der Ringsprecher ruft dann, nach Vorgabe der Richter, eine willkürliche Reihenfolge von Zahlen auf. Und in genau dieser Reihenfolge müssen die Rinder (in zweieinhalb Minuten) in den Pen getrieben werden. Das Team, das es am schnellsten schafft, hat gewonnen. Schafft es kein Team in der vorgegebenen Zeit, gewinnt das Team, das die meisten Rinder geschafft hat.
Barrel Race Beim Barrel Race muss so schnell, wie möglich einen dreieckigen Parcours um drei Ölfässer (Barrels) herum geritten werden. Beim Barrel Race starten auf Rodeos ausschließlich Frauen. Aus fliegendem Start werden die Fässer in der Reihenfolge linkes Fass, rechtes Fass, hinteres Fass, oder rechtes Fass, linkes Fass, hinteres Fass umrundet. Danach so schnell wie möglich ins Ziel. Die Fässer dürfen berührt, aber nicht umgestoßen werden. Das Umstoßen wird mit jeweils fünf Strafsekunden quittiert. Barrel Race ist die, meist gewählte Disziplin im Turniersport der USA.
Pole Bending Beim Pole Bending werden 6 Stangen im Abstand von 21 Fuß aufgestellt, die es als Slalom zu durchreiten gilt. Das Umstoßen einer Stange wird mit einer Zeitstrafe, das Auslassen einer Stange mit Disqualifikation geahndet. Fliegende Starts sind erlaubt.
Superhorse Ist eine Prüfung, die aus Elementen der Disziplinen Trail, Reining, Western Riding und Pleasure besteht. Diese Disziplin wird nur von der EWU (Erste Westernreiter Union Deutschland e.V.)und SWRA (Swiss Western Riding Association) angeboten; bei der VWB (Vereinigung der Westernreiter in Bayern e.V.) gibt es die Western Combination, die ähnlich ist, wie die Superhorse.
Pleasure Driving In dieser Prüfung wird das Pferd vor einem Sulky angespannt. Diese Class wird hauptsächlich in den USA veranstaltet, in Deutschland noch sehr selten. Verlangt werden die Gangarten Schritt ( Walk ) sowie Trab in 2 verschiedenen Tempi ( Road Gait und Park Gait ) auf beiden Händen.
Hunter under Saddle Der Reiter soll ein leichtrittiges Pferd mit ausgreifenden Gängen vorführen. Das Pferd wird in englischem Sattel und Zäumung vorgestellt, entsprechende Kleidung, wird vom Reiter verlangt. Der Richter beurteilt das Pferd mit 80 %, Kondition und Exterieur mit 20 %. Verlangt werden die drei Grundgangarten Walk, Trot und Canter, in flottem Tempo. In der Klasse Hunter Hack sind zusätzlich noch zwei Sprünge zu bewältigen.
Native Riding Naturverbundenes Reiten, bareback mit Zaumzeug oder Lederbändern durchs Maul.
Paint/ Quarter Race Horse In den USA hat der Rennsport mit  Quarter Horses eine große Bedeutung. So ist das höchstdotierte Pferderennen der Welt ein Quarter Race: das "All American" in Ruidoso, New Mexiko. Es gibt eigene Rennblutlinien wie z.B. Dash for Cash. Sie sind die schnellsten Pferde auf eine viertel Meile. In Deutschland findet diese Art des Rennsports noch keine breite Masse.
Auch hier gilt, wie bei allen Sparten der Reiterei, der eine kann es, der andere nicht. (Das arme Pferdemaul!)
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